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ACVB Baureihe - Vakuumunterstützte Ölnebelabscheider zur Kurbelgehäuseentlüftung

ACVB Filters

SOLBERG entwickelt und produziert hocheffiziente offene und geschlossene Kurbelgehäuseentlüftungssysteme zur Abscheidung von schädlichen Ölnebel- und Partikelemissionen (Blow-by). Dieser Blow-by wird aus dem Kurbelgehäuse von Hubkolbenmotoren entlüftet. Die ACVB-Systeme gewährleisten die Einhaltung der Umweltrichtlinien. Sie schützen den Turbolader, die Ladeluftkühler und den Ansaugfilter und halten zugleich den Motorraum frei von Ölnebel.

Die ACVB-Baureihe von SOLBERG umfasst eine branchenführende Vakuumsteuerungstechnologie und hat eine lange Filterlebensdauer. Es werden nur hochwertige Qualitätskomponenten verwendet. Das selbst entwickelte und hergestellte Koaleszenzelement wurde für die Anwendung perfekt angepasst und liefert eine maximale Lebensdauer bei erstklassiger Abscheidung.

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ACV Series Video

Vorteile

  • Beseitigt sichtbare Ölnebelemissionen (Abscheidegrad ≥99,97% bei 0,3 µm)
  • Hochleistungskoaleszenz-Filtereinsätze garantieren eine lange Lebensdauer
  • Integriertes Regelventil zur Steuerung des Vakuums
  • Membran-Unterdruckregelventil, keine Sprungfedern oder manuelle Einstellung des Unterdrucks erforderlich
  • Ablassöffnung zur Ölrückgewinnung
  • Universalhalterung

Optionen

  • Erhältlich mit Installations-Kits
  • Isolationsjacken zur Vermeidung von Emulsionen
  • Auf Anfrage: atmosphärischer Bypass

Warum 0,3 µm und nicht 0,1 µm?

Ein SOLBERG-Ölnebelabscheider (Fieberglasgewebe) mit einer hocheffizienten Abscheidung bei 0,3 µm ist besser für das Abscheiden von Ölpartikeln geeignet, da 0,3 µm die am schwersten zu fangende Partikelgröße darstellt. “Feinere” Abscheideraten können für Ölnebel mitunter schlechtere Ergebnisse liefern. Dies hat mit der Größe und dem Gewicht der Ölpartikel im Verhältnis zur Luftbewegung zu tun.

Größere Partikel als 0,3 µm werden durch die Fasern des Gewebes aufgrund deren Größe und Gewicht ausgesiebt oder bleiben in den Fasern hängen. Kleinere Partikel als 0,3 µm schlüpfen dagegen nicht durch die Fasern durch. Sie sind so leicht, dass sich die Partikel diffus zwischen den Gasmolekülen bewegen. Dadurch können die Partikel leichter und effizienter durch ein geeignetes Fasergewebe koalesziert werden. Der unten genannten Studie zu Folge wird sogar ein erheblicher Teil von kleinen Partikeln bis hin zu Nanopartikeln von Fieberglas-Filtern gefangen.

0.3 microns

Bei 0,3 µm ist der Übergang beider “Bereiche”. Diese Größe ist folglich die am schwersten zu fangende Partikelgröße für Koaleszenzelemente. Weiterführende Informationen können hier nachgelesen werden: NASA Studie zu Partikelgrößen

Ressourcen